Das Venedig-Tagebuch: Stop-Motion Trolle und ein erster Favorit

Irgendetwas ist anders dieses Jahr in Venedig. Nicht nur, dass im Presseraum der Wasserspender und der kostenlose Kaffee wegrationalisiert wurde und das Internet tatsächlich noch schlechter funktioniert als im Vorjahr (wer hätte gedacht, dass das überhaupt möglich ist?!). Auch die Schlangen an den Kinos wirken kürzer und in den Pressevorführungen kann ich auf dem in der Regel freien Nachbarsitz bequem meine Tasche abstellen. Hat das Festival in diesem Jahr weniger Gäste angezogen?

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Filme

Elisa – TV-Tipp der Woche

Ein wildes Wesen ist die 17jährige Marie (Vanessa Paradis), die in einem Heim aufwuchs und sich nun mit ihren Freunden Solange (Clotilde Courau) und Ahmed (Sekkou Sall) sowie ihrer ganz eigenen Vorstellung von Moral und Gerechtigkeit energisch und wehrhaft durch Paris gaunert.

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(K)ein besonderes Bedürfnis

Alle Menschen sind verschieden. Wer jedoch zu sehr von der breiten Mehrheit abweicht, wird schnell stigmatisiert. Heute sind es oft die Ärzte, welche als Götter in Weiß die Rolle der Bewahrer des herrschenden Staus Quo übernehmen. Die ständig anwachsende Liste von Befindlichkeitsstörungen, die als krankhaft gebrandmarkt werden, sind hierbei nur die Spitze des Eisbergs. Auch bei allen realen Abweichungen vom Normalzustand besteht die Tendenz diese sofort als krankhaft zu verurteilen.

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Sin City: A Dame to Kill For

Style over substance – auf diese Formel lässt sich die Comic-Adaption "Sin City" herunterbrechen, die das Kinopublikum 2005 mit durchaus beachtlichem Erfolg in eine düster-brutale Welt voller Verlierer, Perverser und Krimineller entführte. An einen fiktiven Ort, der eins zu eins aus Frank Millers schwarz-weiß gehaltenen Vorlagen auf die Leinwand übertragen wurde. Das Werk konnte sich, im wahrsten Sinne des Wortes, sehen lassen, kam erzählerisch aber nicht über Allgemeinplätze und Klischeevorstellungen (mit Blick auf das Frauenbild manchmal sogar recht fragwürdige) hinaus.

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Another Me – Mein zweites Ich

Isabel Coixet befasst sich nach exzellenten Dramen wie "Mein Leben ohne mich" mit einem Roman von Cathy MacPhail, der auf dem Papier durchaus funktionieren mag, dessen Geschichte in der filmischen Umsetzung aber zu viele Defizite aufweist.

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Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

Was Autor und Regisseur Uberto Pasolini mit diesem Film bietet, ist – und da ist der Originaltitel weit passender – ein Stillleben. Es sind die tristen Bilder, die sich ins Gedächtnis brennen, die ruhigen, unbewegten Momente im Leben des Mr. May, die tagtägliche Routine eines leeren Lebens, die den Film so schwermütig werden lässt.

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DVD & BLURAY

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2014 01/09

Ich glotz TV - Die wöchentliche TV-Schau: Montag, 01.09. bis Sonntag, 07.09.2014

Montag, 01. September Another week - Another Year: Diese Woche sollte man mit Mike Leighs schöner Tragikomödie aus dem Jahre 2010 beginnen! Mit einem großartigen Ensemble präsentiert der britische Filmemacher ein Jahr im Leben eines glücklichen Paares (und dessen weniger glücklichen Umfeldes).

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