Jane Goodall ist eine faszinierende Frau, die vor fünfzig Jahren ihr Herz an Schimpansen verloren hat und mittlerweile als UN-Friedensbotschafterin durch die Welt reist, um anderen Menschen Hoffnung, ein gütiges Lächeln und neue Ideen zu schenken. Lorenz Knauer hat ein bewegendes Porträt einer charismatischen Frau gedreht, das an das Gute im Menschen glauben lässt.
Auf den ersten Blick erscheint alles wie in einem ganz normalen Land. Luna (Zrinka Cvitešic) und Amar (Leon Lucev) sind ein ganz normales Paar, haben tolle Jobs – er ist Fluglotse, sie Stewardess -, sie sehen gut aus und genießen das Leben. Und dennoch: Irgendetwas stimmt nicht mit den beiden, zumindest nicht mit Amar. Denn dieser trinkt heimlich und wird für ein halbes Jahr suspendiert, als er alkoholisiert im Dienst erwischt wird. Es ist ein erster kleiner Kratzer in der nach außen perfekten Fassade.
Ihre Zeit ist gerade erst gekommen. Nina (Natalie Portman) spielt die Hauptrolle in Tschaikowskis "Schwanensee", mit dem das New Yorker Ballett seine Saison eröffnen wird. Für die Tänzerin kann es der große Durchbruch werden, doch die Proben geraten zur Qual. Der exzentrische Regisseur Thomas (Vincent Cassel) beginnt an ihr zu zweifeln, weil Nina ihm nicht verführerisch genug für die Rolle des schwarzen Schwans erscheint.
Am Anfang des Films steht ein traumatisches Erlebnis, das wir nicht sehen, aber dessen Folgen wir mitbekommen. Als seine Mutter bei einem Wohnungsbrand auf tragische Weise ums Leben kommt, ist Sequan (Derrick L. Middleton), ein schmächtiger Junge mit Brille und einer Vorliebe für Bücher, gezwungen, von New York in den ländlichen Süden der USA umzusiedeln, um dort bei der Familie seiner Tante zu leben.
Die Pest – im Mittelalter war das eine unvorstellbare Seuche, die in kurzer Zeit die Hälfte der Bevölkerung dahinraffen konnte. Aber solche Zahlen und abstrakte Fakten machen den Schrecken nicht wirklich greifbar, den der britische Horror-Spezialist Christopher Smith in seinem atmosphärisch überzeugenden Geschichtsepos "Black Death" einfängt. Die packend-düstere Stimmung dient allerdings auch dazu, auf ein paar genretypische Folterszenen vorzubereiten, die wohl vor allem eingefleischte Genre-Fans ansprechen dürften.
Ein Tag im Leben von George Falconer (Colin Firth): Der aus Großbritannien stammende und in den USA lebende Literaturprofessor hat sich dazu entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Der Grund für seinen Entschluss ist der Unfalltod seines langjährigen Geliebten Jim (Matthew Goode), den George einfach nicht verwinden kann.
Mit Sex und Gewalt kann ein Künstler in der heutigen Zeit kaum noch provozieren. Befasst sich ein Filmemacher aber mit einer religiösen Problematik, begibt er sich zwangsläufig in unruhige Fahrgewässer. Seit dem verheerenden Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 wurde der Kampf gegen islamistische Terrornetzwerke zum Credo der US-Außenpolitik.
Als der James-Bond Erfinder Ian Fleming einstmals einen Heiratsantrag erhielt und diesen auch annahm, ersann der berüchtigte Schürzenjäger quasi als Ausgleich für die nun entgangenen Freuden außer- order vorehelicher Abenteuer seinen Doppelnull-Agenten mit der Lizenz zum Töten und Flachlegen. Man muss nun wahrlich kein gewiefter Psychologe sein, um darin einen Akt der Kompensation zu erkennen.
goEast hat eine neue Leitung. An der Spitze des vom Deutschen Filminstitut - DIF veranstalteten Festivals des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden steht nun die Filmkuratorin Gaby Babic. Sie übernimmt auch die Künstlerische Leitung.
Der Verwaltungsrat der FFA hat in seiner heutigen Sitzung unter Vorsitz von FFA-Präsident Eberhard Junkersdorf in Berlin die von Staatsminister Bernd Neumann vorgeschlagenen Förderkriterien bei der Digitalisierung der Kinos einstimmig gebilligt. Bei dieser Förderung geht es um die finanzielle Hilfe für umsatzschwache Kinos und Arthouse- bzw. Programmkinos, um eine möglichst flächendeckende Digitalisierung in Deutschland zu erreichen.
Er hatte bereits vorher in zahlreichen Filmen gespielt und auf der Bühne schon mehrmals verschiedene Rollen in ein und demselben Stück übernommen. 1922 in Strindbergs "Ein Traumspiel", zum Beispiel, den Dekan, den Quarantänemeister, den Kohlenträger, den Polizisten und den Magister. Sein berüchtigster Film entstand jedoch 1940: "Jud Süß", und Werner Krauß übernahm in ihm gleich alle jüdischen Nebenrollen.
   
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