...und bitte!: Schluss mit dem Dokumentralala - Die kino-zeit.de-Kolumne

"Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen jetzt diese Dokumentation vorstellen können!" Nein, Sie haben sich nicht auf eine Pressekonferenz zum Erscheinen irgendeiner brisanten 900-Seiten-Studie verirrt. Sie befinden sich im Kino. Und was hier ebenso stolz wie falsch angekündigt wird, ist ein 90-minütiger Dokumentarfilm. Ein Dokumentarfilm. Dokumentationen haben auf der Leinwand nichts zu suchen. Die gehören in den Aktenschrank - oder, wenn sie denn in Bild und Ton gewandet daherkommen, ins Fernsehprogramm. Dort glaubt man noch an die objektive Wahrheit.

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Filme

Antons Fest

Eskalierende Familientreffen sind ein beliebtes Filmthema, für das Thomas Vinterbergs "Das Fest" wohl als prominentester Vertreter zu nennen wäre. Zwar verzichtet John Kolya Reichart in "Antons Fest" auf erschütternde Enthüllungen wie sie in Vinterbergs Film zu finden sind, doch nutzt auch er ein Familienfest als Katalysator für schwelende Konflikte.

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Good Vibrations

In Belfast sprachen die Bomben, Protestanten und Katholiken bekämpften sich und mittendrin war Terri Hooley, ein Mann. Er hatte es sich in den Kopf gesetzt, in einer der gefährlichsten Straßen der Stadt, in der regelmäßig Sprengkörper detonierten, einen Plattenladen zu eröffnen. Weil er Musik liebte, aber auch weil er erkannt hatte, dass sie etwas Verbindendes in einer Welt sein konnte, in der die Unterschiede definierten, wer man war.

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One Chance - Einmal im Leben

"Deutschland sucht den Superstar", "The Voice of Germany", "Das Supertalent" – an Castingshows mangelt es hierzulande nicht. Doch erinnert sich eigentlich noch jemand an die Gewinner dieser Wettbewerbe? Nach dem kurzen Höhenflug folgt oftmals der tiefe Sturz. Andere Länder bringen dagegen weitaus erfolgreichere Talente hervor. So wie Paul Potts, der 2007 völlig unerwartet die erste Staffel "Britain’s Got Talent" mit Opernstücken für sich entschied und ab diesem Zeitpunkt ein turbulentes Leben führte.

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Soundbreaker

Wenn man die Klänge eines Akkordeons vernimmt, denkt man an Unterführungen und ziemlich oft gehörte französische Melodien. An den Jahrmarkt und das Riesenrad. Oder doch eher Lederhosen und Musikantenstadl. Dass es auch anders geht, zeigt Kimmo Koskelas Dokumentarfilm "Soundbreaker", die Finnlands berühmtesten Akkordeonspieler begleitet: Kimmo Pohjonen, und seine Lebensaufgabe, das Akkordeon musikalisch in das 21. Jahrhundert zu holen.

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Die schwarzen Brüder

Basierend auf dem Roman von Lisa Tetzner und Kurt Kläber ("Die rote Zora und ihre Bande") erzählt der Schweizer Regisseur Xavier Koller in "Die schwarzen Brüder" von einem düsteren Kapitel der Geschichte seines Landes. Mitte des 19. Jahrhunderts verkauften Schweizer Familien aus finanzieller Not ihre Söhne nach Norditalien, wo sie als Kaminfegerbuben ("Spazzacamini") arbeiteten.

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DVD & BLURAY

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2014 15/04

10 Jahre kino-zeit.de - The Story of kino-zeit.de, Teil 6

Und weiter geht es mit unserer fast wahren Geschichte von kino-zeit.de, die wir anlässlich unseres zehnjährigen Jubiläums in bewegte Bilder gefasst haben. Dieses Mal öffnen wir abermals die Türen zu den geheiligten Redaktionshallen und werfen einen Blick auf die täglichen Verrichtungen des Online-Filmjournalismus.  

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