Der Tod, mal wieder – Bewegliche Ziele: Die kino-zeit.de-Kolumne

Wir müssen mal wieder über den Tod reden. Nein, keine Angst, es folgt keine Abhandlung über die Vergänglichkeit allen Lebens, auch wenn die derzeit trüben Tage schon so etwas wie Herbstgefühle aufkommen lassen. Es geht viel mehr (mal wieder) um den Tod des Kinos, denn kaum hat man sich versehen, wurde schon wieder die nächste Grabrede auf das Kino, wie wir es kennen, gehalten. Und ehrlich gesagt nervt das gerade sehr.

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Filme

Borgmann

Die Bedrohung lebt unter uns - und das ist im Falle von Alex van Warmerdams Spielfilm "Borgman" durchaus wörtlich zu verstehen. Der Film beginnt mit einer Menschenjagd. Mit Gewehr, Pistole und einem selbstgebauten Speer sowie einer Axt bewaffnet machen sich drei Männer im Wald auf die Jagd nach Männern, die - so erfahren wir schnell - dort in Erdlöchern hausen.

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Planes 2: Immer im Einsatz

Es ist schon kurios. Eigentlich war der Animationsfilm "Planes", ein Spin-off von "Cars", klar für den DVD-Markt konzipiert, wurde dann aber doch in die Kinos gebracht und sorgte dort auch noch für passable Einspielergebnisse. So dürfen sich die geneigten Zuschauer nun auf einen zweiten Teil freuen, der zwar runder wirkt als der nichtssagende Vorgänger, allerdings keinen Anlass zu großen Jubelstürmen gibt.

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Planet der Affen: Revolution

Mit "Planet der Affen" setzte Regisseur Franklin J. Schaffner 1968 den Grundstein für eine außergewöhnliche Science-Fiction-Filmserie. In den nächsten fünf Jahren folgten vier Fortsetzungen. 2001 inszenierte Tim Burton ein Remake mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle. Bei den Kritikern fiel die Frischzellenkur jedoch durch, weshalb auch der Reboot/das Prequel von Rupert Wyatt vor drei Jahren erst einmal Skepsis hervorrief. Doch überraschenderweise überzeugte die Vorgeschichte Journalisten und Zuschauer. Der direkte Nachfolger, für den "Cloverfield"-Inszenator Matt Reeves verantwortlich zeichnet, fällt nur unwesentlich schwächer aus und zeigt die realistischsten CGI-Affen, die es wohl bisher zu sehen gab.

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Die geliebten Schwestern

"Lass uns den Traum leben!", welch unbedingter Wille spricht aus diesem Ausruf. In Die geliebten Schwestern sagt Schiller diese Worte zwar gegen Ende, eher leicht verzweifelt als drängend und forsch. Und dennoch: die jungen Menschen im Zeitraum um 1787, in dem Dominik Grafs Film spielt, sind völlig durchdrungen von einer idealistischen Aufbruchstimmung.

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Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste

Für die junge deutsche Regisseurin Isabell Šuba erfüllte sich im Jahr 2012 ein Traum, von dem man wohl vermuten muss, dass ihn fast jeder Filmstudent weltweit träumt: Ihr Kurzfilm "Chica XX Mujer" wurde in jenem Jahr als Teilnehmer des Filmfestivals von Cannes in die Kurzfilmreihe "Next Generation" eingeladen. Klar, dass es sich die Regisseurin nicht nehmen ließ, bei der Premiere des Films selbst an der Croisette anwesend zu sein.

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DVD & BLURAY

  • In Fear (Blu-ray)

    Wenn ein Regisseur für sein Kinodebüt das Horrorgenre wählt und sich zudem einer Thematik annimmt, die in unzähligen Produktionen dieser Art bereits abgegrast wurde, kommen Fragen auf. Sind die letzten Jahrzehnte spurlos an dem Filmemacher vorübergegangen und hat er nicht mitbekommen, dass der Bereich "Allein im Wald und gejagt" schon mehr als ausgelutscht ist? Oder wieso sucht er sich ausgerechnet genau dieses Gebiet für seinen cineastischen Erstling aus?

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  • Love Eternal - Auf ewig Dein (Blu-ray)

    Nicht zum ersten Mal kommen die Lebenden mit den Toten durch moderne Kommunikationsmittel in Kontakt. In "Joey" war es ein Telefon, in "Poltergeist", "Ring" und "White Noise" ein Fernseher, in "Pulse" eine mörderische Website. Doch selten waren diese Filme so melancholisch wie "Love Eternal" von Brendan Muldowney, der nach seinem rabiaten Debüt "Savage" in diesem zweiten Film sehr viel sanftere Töne anschlägt.

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  • The Last Days on Mars (Blu-ray)

    Der Mars-Rover "Opportunity" hat just dieser Tage einen Langstreckenrekord aufgestellt. 40 Kilometer hat er sich auf der Oberfläche des Mars fortbewegt. In dem britischen Film "The Last Days on Mars" ist man schon weiter. Hier ist bereits eine bemannte Mission auf dem Mars. Seit sechs Monaten forschen sie, nun steht die Ablösung und die Rückreise zur Erde an, aber der letzte Tag – und tatsächlich spielt der Film nicht an den letzten Tagen, sondern am letzten – hat es in sich.

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2014 30/07

Heimatgefühle beim 8. Fünf Seen Festival

"Zuhause" ist ein eigentümliches Wort. Ob man sich bei Freunden aufhält oder für einige Tage im Hotel ist - am Ende des Tages spricht man davon, nach "Hause", "heim" zu gehen. Wie kommt es dazu? Was ist dieses „Zuhause"? Was ist "Heimat"? Diverse Filme, die auf dem 8. Fünf Seen Filmfestival laufen, kreisen um dieses Thema. Unter ihnen Arbeiten wie der Dokumentarfilm Neuland, der sich mit dieser Frage beschäftigt und den Fokus auf die Themen Migration und Integration in der Schweiz legt. Oder auch das Erstlingswerk der Regisseurin Ester Amrami: Anderswo, der von einer jungen Frau erzählt, die für ihr Studium ins Ausland gegangen ist.

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