Über Film noir - Teil 4: Entwicklung und Abweichung

Im Rückblick lässt sich der Film noir in verschiedene Phasen einteilen, über deren Abgrenzung – wie bei allem im Noir – diskutiert werden kann. Weitgehend Einigkeit besteht indes darüber, dass die klassische Phase von 1941 bis 1958 oder anders gesagt von "The Maltese Falcon" bis "Touch of Evil" besteht. Aber natürlich gibt es sowohl vorher (vgl. Teil 1) als auch hinterher Filme mit Noir-Charakteristika.

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Kino-Tipp der Woche: "Ich bin tot, macht was draus!" von Guillaume und Stéphane Malandrin

Der Originaltitel dieser belgischen Buddy-Komödie "Je suis mort mais j'ai des amis" fasst sowohl ihre Handlung als auch ihren Humor in einem Satz zusammen: "Ich bin tot, aber ich habe Freunde." Der Tote heißt Jipé (Jacky Lambert) und seine Freunde sorgen dafür, dass er nicht zur Ruhe kommt, sondern als Aschehäuflein auf eine Amerikareise mitgenommen ...

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Filme

Mannheim - Neurosen zwischen Rhein und Neckar

Gleich zu Anfang gibt es einen heftigen Schnitzer in "Mannheim - Neurosen zwischen Rhein und Neckar": Da wird in einer Voice-Over-Ouvertüre von dieser Fabrik gesprochen, auf der anderen Rheinseite, wo leider die Steuereinnahmen verbleiben, während der Dreck herüberweht mit dem Ostwind - doch hier empfehlen wir Regisseur Thomas Oberlies und Autor Daniel Morwek einen Kompass, liegt doch die BASF westlich von Mannheim. Gleich darauf wetzt der Film aber die Scharte wieder aus:

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Wer hat Angst vor Sibylle Berg

"Eine Hasspredigerin der Single-Gesellschaft", die "Designerin des Schreckens", die "letzte freie Radikale unter den deutschen Schriftstellerinnen", die "erbarmungsloseste deutsche Schriftstellerin", die "Fachfrau fürs Zynische" – diese aus dem Off gesprochenen Zuschreibungen an die Schriftstellerin und Dramatikerin Sibylle Berg stehen am Anfang des Films "Wer hat Angst vor Sibylle Berg?" von Sigrun Köhler und Wiltrud Baier; von der Protagonistin selbst werden sie nur mit einem "Um Gottes Willen" kommentiert.

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Chrieg

Matteos Vater trainiert seinen Körper und sorgt für anständige Umgangsformen in seinem Haus. Matteos Mutter ist fett und kümmert sich um ihr kleines Baby. Matteo weiß nicht, was er anfangen soll mit diesen Leuten und mit seinem Leben. Die Eltern halten ihn nicht mehr aus. Er wird abgeholt und in ein Erziehungs-Arbeits-Bootcamp auf einem Bauernhof, oben in den Alpen, gebracht.

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Remake, Remix, Rip-Off

Die Türkei in den 1960er und 1970er Jahren: ein riesiger Filmmarkt, der dank der Abstinenz des Fernsehens jedes Jahr Millionen Menschen in die Kinos spült. Und die wollen Futter. Die einheimische Filmindustrie "Yeşilçam" versuchte mit den wenigen Mitteln, die ihnen zur Verfügung standen den riesigen Hunger der Massen zu stillen. Dabei standen ihnen viele Probleme im Weg. Zum einen gab es kaum Rohmaterial, da dieses nicht eingeführt werden durfte. Also schmuggelte man Büchsen mit 35mm-Film ins Land.

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Rico, Oskar und der Diebstahlstein

Was für ein Traumpaar der jüngeren deutschen Kinderfilmgeschichte: Da ist der tiefbegabte Rico, der gerne mal Bingokugeln im Kopf hat, und der hochbegabte Oskar, der aus reinen Vorsichtsmaßnahmen nur mit Kopfbedeckung – erst war es ein Helm, dann eine Mütze – das Haus verlässt. Die beiden eint seit "Rico, Oskar und die Tieferschatten" eine innige Freundschaft, die mit "Rico, Oskar und das Herzgebreche" ihren vorläufigen Höhepunkt fand.

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2016 29/04

Die tägliche TV-Schau: Samstag, 30.04. und Sonntag, 01.05.2016

"Welche Farbe hat eine Wolke?", fragt Colin Firth in der Rolle des niederländischen Malers Johannes Vermeer. Und gibt sich mit der nahe liegenden Antwort nicht zufrieden. Blau, grau und gelb seien Wolken, nicht einfach nur weiß. Das Mädchen mit dem Perlenohrring fordert zum genauen Hinsehen auf.

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