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Der böse Onkel - Trailer

Meinungen
5

100 Bewertungen

Der böse Onkel - Trailer

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TRAILER & CLIPS ZU "Der böse Onkel"

Wenn man ins Kino geht, um sich entspannt zurückzulehnen, um dann angenehm alleine gelassen das Schauspiel auf der Leinwand zu verfolgen, ist "Der böse Onkel" ziemlich sicher nicht die richtige Filmwahl. Er ist beileibe kein Film, der einem eher mainstreamigen Arthouse-Publikum den Samstagabend vor dem Restaurantbesuch mit standesgemäßer (Film)Kultur garniert. Und das ist auch sehr gut so.

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MEINUNGEN

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 5 von insgesamt 5)
Von: Robert am: 10.10.12
Herr Langer meinte ich natürlich. Sorry.
Von: Robert am: 10.10.12
Sie mögen mich einen Moralisten nennen, Herr Langner, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass man nicht auf alles das Label Kunst draufkleben kann als Freifahrtschein. Natürlich gehören zu Geschichten, seien sie nun in Buch- oder Filmform, auch menschliche Abgründe und Täterfantasien, weil sie eben Teil unseres menschlichen Daseins sind. Aber dann sollten sie doch zumindest in einem wenigstens ansatzweise reflektierten Zusammenhang stehen. Und nicht einfach um der Fantasie willen, des Voyerismus willen abgebildet werden. Dieses letzteren Eindrucks kann ich mich bei diesem Film schlicht nicht erwehren. Kunst kann grausam sein und schmerzhaft. Aber Menschenverachtung ist keine Kunst.
Von: Stephan Langer am: 01.10.12
Lieber Robert, die Sache mit den Verträgen ist unschön, da gehe ich noch mit. Die Schauspieler haben sich ja bereits vergangenes Jahr bei den Hofer Filmtagen an die Öffentlichkeit gewandt, trotzdem gibt es anscheinend immer noch Dinge zu klären. Weiterhin sind die Verträge aber eine interne Angelegenheit, die in keinster Weise mit der Qualität des Endergebnisses in Verbindung stehen. Zum Stichwort "Täterfantasie": ja, das ist Täterfantasie, was man stellenweise im Film zu sehen bekommt. Na und? Auch Täterfantasien sollten in Filmen abgebildet werden. Wieso denn auch nicht? Die Wahl des Themas und des Bildes ist frei. Mit moralischen Urteilen kommt man hier nicht weit. Die Welt ist nun einmal nicht moralisch. Deswegen sollte es die Kunst, die die Welt bebildert, doch bitte auch nicht sein.
Von: gerda am: 01.10.12
danke, robert. ich kann no- budget in zusammenhang mit eben diesem film nicht mehr lesen. es gibt diverse crewmitglieder und schauspieler die bis heute keinen gültigen vertrag haben, weit über drei jahre nach produktionsbeginn. vielleicht findet ja zumindest das endergebnis, der film, den weg zu cast& crew. da sollte er nämlich hin.
Von: Robert am: 30.09.12
Ich kann es nicht mehr hören! Diese Verdrehung der Tatsachen, die Crew hätte voller Begeisterung 100% ihrer Gage drangegeben. Ein Rückstellungsvertrag (der auch nur teilweise existiert) ist keine Spende und bedeutet nicht, dass freiwillig auf die Auszahlung verzichtet wird! Und dass man inhaltlich angeblich so überzeugt gewesen sei, das ist eine glatte Lüge! Ausserdem ist es unerträglich, dass diese in diesem Artikel erwähnten Brüche der Figuren als gerade mal irritierend bezeichnet werden: missbrauchte Mädchen schmachten ihren Vergewaltiger lüstern an. Das ist übelste Täterfantasie! "Sie fallen nicht weiter ins Gewicht"?! Das ist - gelinde gesagt - zum Kotzen.