Cannes BLOG

16 24/05

Cannes 2016 - Videotagebuch #9 mit "The Neon Demon", "Juste la Fin du Monde" & "The Last Face"

Ein letzter Vlog mit Joachim Kurz und Beatrice Behn. Und zwei hammerharten Filmen: Xavier Dolans Juste le Fin du Monde und Nicolas Winding Refns The Neon Demon. Na ja und ein wenig Sean Penns The Last Face. Das war's aus Cannes für dieses Jahr. Au revoir!

 

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16 23/05

Cannes 2016: Katerstimmung und lange Gesichter

Die Koffer sind wieder ausgepackt, die Wäsche ist größtenteils gewaschen, der Alltag hat uns nach fast zwei Wochen Côte d’Azur wieder, man kennt das ja schon. Und doch fällt in diesem Jahr das Loch nach dem Hochgefühl von elf sehr intensiven Tagen noch etwas tiefer aus als sonst. Das liegt nicht allein am Regenwetter, sondern vor allem an den Entscheidungen der Jury. Sie lassen das 69. Internationale Filmfestival in Cannes rückblickend betrachtet ganz anders aussehen, so dass man sich fragen muss, ob man möglicherweise auf einer anderen Veranstaltung war als die Jury um George Miller. Sie überraschte bei der Preisverleihung nicht nur, sondern zog sich auch den Ärger zahlreicher Filmjournalisten zu, weil sie mit fast jeder Entscheidung – so zumindest nach Ansicht der Kritiker – völlig daneben lag.

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16 23/05

Cannes 2016: Die schlechtesten Poster - Ein Nachtrag

Ein paar besonders erschreckende oder fragwürdige Posterexemplare haben wir dann doch noch gefunden in Cannes. Nicht immer geht das Streben nach besonders auffälligen oder originellen Ideen auf, um es sanft auszudrücken. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl an Postern, die Verkaufsstrategien derart plump offenlegen, dass man den Film eigentlich gar nicht mehr sehen muss.


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16 22/05

"Elle" von Paul Verhoeven

Als „pro-rape thriller" hatten Eingeweihte Paul Verhoevens neuen Film verschwörerisch angekündigt, als Film ohne Rücksicht auf moralische Tabus. Ganz so ist es nicht, auch wenn Elle mit den erstickten Lauten einer Vergewaltigung beginnt. Die Angegriffene ist Michelle, gespielt von Isabelle Huppert, die Geschäftsführerin eines erfolgreichen Computerspielstudios. Sie lebt das Leben der Vollblut-Bourgeoisie, mit gediegenem Mobiliar im Pariser Altbau, klassischer Musik und einem angemessen verkrampften Verhältnis zur Mutter. Ihr Geld verdient sie freilich damit, dass junge Programmierer in ihrem Auftrag die verkorksten männlichen Sexfantasien von Gamern bedienen.

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16 21/05

"Forushande" / "The Salesman" von Asghar Farhadi

Nach einem Zwischenspiel in Frankreich mit seinem letzten Film Le Passé - Das Vergangene, der im Jahre 2013 ebenfalls an der Croisette gezeigt wurde, kehrt der iranische Filmemacher Asghar Farhadi (About Ellie, Nader und Simin - Eine Trennung) mit seinem neuen Werk Forushande / The Salesman zurück in seine Heimat. Sein Film erzählt erneut eine Geschichte über verletzten Stolz und Schuld, die die Bruchlinien und gesellschaftlichen Verwerfungen im Iran der Gegenwart deutlich werden lassen.

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16 20/05

"La Tortue Rouge" / "The Red Turtle" von Michaël Dudok de Wit

Das Meer tost und gischt im Sturm, Wellen bäumen sich auf und überschlagen sich mit. Inmitten der aufgewühlten See befindet sich ein Mann, der um sein Leben kämpft, indem er versucht, sich  an seinem gekenterten, kopfüber dahintreibenden Boot festzuhalten. Doch es gelingt ihm nicht. 

 

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16 20/05

Cannes 2016 - Videotagebuch #9 mit "Captain Fantastic" & "Julieta"

Bunt, absurd und zum Weinen schön. Beatrice Behn und Joachim Kurz besprechen Pedro Almodóvars Julieta und Matt Ross' Captain Fantastic.

 

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16 20/05

Warum Paul Schrader Städte lieber auseinanderreißt

Es gibt Städte, die kennt man, obwohl man noch nie dort war. New York ist so ein Beispiel. In tausenden Bildern haben Filmemacher diese Stadt festgehalten. Und wenn man dann das erste Mal den Broadway entlangläuft, ist alles vertraut und doch so anders als man es aus Taxi Driver oder Manhattan im Kopf hat. Dabei haben Martin Scorsese und Woody Allen einem doch immer vermittelt, dass sie die Essenz New Yorks eingefangen haben.


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16 20/05

Cannes 2016 - Videotagebuch #8 mit "Paterson" & "Loving"

Unser flotter Cannes-Zweier über ungewöhnliche Pärchen in der kleinen Filmkunst von Paterson und der großen Filmkunst von Loving.

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16 20/05

"The Last Face" von Sean Penn

Sean Penn ist fraglos ein Mann mit einem Anliegen und einer Mission. Immer wieder meldet sich der Schauspieler und Regisseur in verschiedenen politischen Angelegenheiten zu Wort. Nicht immer agiert er dabei besonders glücklich, aber seine Engagements gegen den dritten Golfkrieg und gegen die Bush-Regierung sowie auf Haiti und in anderen Krisenregionen sind unbenommen. Daher ist es kein Wunder, dass auch der neueste Film von Penn, der am vorletzten Tag des Filmfestivals von Cannes im Wettbewerb zu sehen war, eine Botschaft hat.


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