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16 25/01

Thomas Vinterberg plant U-Boot-Thriller "Kursk" und Ode an den Alkohol

© CC BY 3.0 Siebbi
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Tags: Russland, Interview, U-Boot, Meer, Schiffbruch, Alkohol, Thomas Vinterberg, Adaption, Barentssee
Das Drama Die Kommune von Thomas Vinterberg wird im kommenden Februar im Wettbewerb der Berlinale laufen. Währenddessen plant der Regisseur aber schon wieder anschließende Projekte.

Zum Einen will der Däne, der sich vor allem durch figurenzentrierte Dramen einen Namen machen konnte, in die Welt des Genrekinos eintauchen und einen U-Boot-Thriller unter dem Dach von EuropaCorp in die Kinos bringen. Der Film unter dem Titel Kursk basiert auf dem Buch A Time To Die von Robert Moore und erzählt von einem russischen Unterseeboot, das 2000 tatsächlich in der Barentssee sank und seine 23 Mann starke Crew in arge Bedrängnis brachte. Aktuell existiert sogar schon ein Script zu Kursk: Robert Rodat (Der Soldat James Ryan) zeichnet dafür verantwortlich.

Das ist allerdings noch lange nicht genug für den arbeitswütigen Vinterberg. Im Gespräch mit dem Hollywood Reporter verriet der Regisseur nämlich soeben, dass er einen Film plane, der den Alkohol feiere. Dafür tue er sich einmal mehr mit dem Drehbuchautoren Tobias Lindholm zusammen, der für ihn auch Die Jagd oder den neuen Die Kommune schrieb. Zum besseren Verständnis erklärte Thomas Vinterberg, der Film werde ein Gegenpol zum "sehr medizinischen und asketischen Lebensstil, der sich wie eine Krankheit ausbreitet. Es ist bekannt, dass sich eine Konversation entwickelt, wenn man anfängt zu trinken. Der Zweite Weltkrieg wurde von einem riesigen Säufer gewonnen, einige der besten Literatur des Planeten wurde von betrunkenen Leuten geschrieben. Trinken lässt das Leben auf der einen Seite wachsen. Auf der anderen Seite stirbst du davon. Aber die Geschichte, wie du daran stirbst, wurde schon oft erzählt."

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