17.02.10
goEast würdigt Otar Iosseliani
Wiesbaden - Vom 21. bis 27. April 2010 feiert goEast - Festival des mittel- und osteuropäischen Films sein 10jähriges Jubiläum mit einem vielseitigen Programm.
Die Hommage würdigt den georgisch-französischen Filmemacher Otar Iosseliani, der persönlich beim Festival anwesend sein wird. In einer Retrospektive zeigt das Festival alle Filme, die er in Georgien noch vor seiner Emigration 1982 gedreht hat. Außerdem sind einige der in Frankreich entstandenen Werke zu sehen, die seinen Ruf als Regiegröße des internationalen Films manifestiert haben. In unverwechselbarer Weise gelingt Iosseliani in seinen Filmen ein aufmerksam-ironischer Blick auf die Absurdität des vermeintlich "Normalen".
Mit der großen Bandbreite des "sozialistischen Lachens" beschäftigt sich das filmwissenschaftliche Symposium. Unter dem Titel "Das befreiende Lachen - Eine kurze Geschichte des osteuropäischen Filmhumors" fragt es unter anderem nach der subversiven Kraft der Filmkomödie in den (post-)sozialistischen Gesellschaften der vergangenen 50 Jahre. In A Tanú / Der Zeuge (Ungarn 1969) macht Regisseur Péter Bacsó aus der Geschichte um einen Schauprozess eine groteske Komödie - der Film wurde erst nach einigen Jahren für den Verleih freigegeben. Die Satire Tsisperi Mtebi Anu Daujerebeli Ambavi / Die blauen Berge oder eine unwahrscheinliche Geschichte (UdSSR/Georgien 1983) handelt von der Existenz und vermeintlichen Nichtexistenz eines Manuskriptes, das in einem Verlagshaus abgegeben und vergessen wird.
Die Hommage würdigt den georgisch-französischen Filmemacher Otar Iosseliani, der persönlich beim Festival anwesend sein wird. In einer Retrospektive zeigt das Festival alle Filme, die er in Georgien noch vor seiner Emigration 1982 gedreht hat. Außerdem sind einige der in Frankreich entstandenen Werke zu sehen, die seinen Ruf als Regiegröße des internationalen Films manifestiert haben. In unverwechselbarer Weise gelingt Iosseliani in seinen Filmen ein aufmerksam-ironischer Blick auf die Absurdität des vermeintlich "Normalen".
Mit der großen Bandbreite des "sozialistischen Lachens" beschäftigt sich das filmwissenschaftliche Symposium. Unter dem Titel "Das befreiende Lachen - Eine kurze Geschichte des osteuropäischen Filmhumors" fragt es unter anderem nach der subversiven Kraft der Filmkomödie in den (post-)sozialistischen Gesellschaften der vergangenen 50 Jahre. In A Tanú / Der Zeuge (Ungarn 1969) macht Regisseur Péter Bacsó aus der Geschichte um einen Schauprozess eine groteske Komödie - der Film wurde erst nach einigen Jahren für den Verleih freigegeben. Die Satire Tsisperi Mtebi Anu Daujerebeli Ambavi / Die blauen Berge oder eine unwahrscheinliche Geschichte (UdSSR/Georgien 1983) handelt von der Existenz und vermeintlichen Nichtexistenz eines Manuskriptes, das in einem Verlagshaus abgegeben und vergessen wird.
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