Wiegenlieder - Trailer
Erinnerst du dich an ein Lied, dass dir deine Mutter zum Einschlafen vorgesungen hat als du ein kleines Kind warst? Mit dieser Frage ziehen Tamara Trampe und Johann Feindt durch Berlin. Beide sind alt gediente deutsche Dokumentarfilmer und Teilnehmer des Mammutprojekts "24h Berlin - Ein Tag im Leben".
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Wiegenlieder
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2010
Länge:
98 (Min.)
Verleih:
Ventura Film
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
25.02.2010
CAST & CREW
Regie:
Johann Feindt, Tamara Trampe
Drehbuch:
Johann Feindt, Tamara Trampe
Kamera:
Johann Feindt, Jule Cramer
Schnitt:
Stephan Krumbiegel
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: wignanek-hp am: 12.04.11
„Wiegenlieder“ ist ein schöner elegischer Film, der den Zuschauer in seinen Bann zieht. Zu Beginn war ich etwas skeptisch, wie der Film sich 90 Minuten lang nur mit Wiegenliedern beschäftigen sollte. Wollten die Autoren etwa eine Geschichte über Wiegenlieder an die andere reihen? Gott sei Dank haben sie das nicht getan, sondern sich von der Faszination der Geschichten, die ihnen erzählt wurden, von ihrem Vorhaben „abbringen“ lassen. So gewann der Film eine neue interessante Dynamik. Wie wächst man ohne Liebe auf und was wird dann aus so einem Menschen? Wie kommt man zur Musik, wenn man in einem taubstummen Haushalt aufwächst? Das waren die spannenden Fragen, die der Film letztlich aufwarf. Dass beide Protagonisten, von denen hier die Rede ist, dann ihren Frieden in der Musik fanden, ist schon erstaunlich und war sehens- und hörenswert.




