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Paradies: Glaube - Trailer

Meinungen
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86 Bewertungen

Paradies: Glaube - Trailer (deutsch)

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TRAILER & CLIPS ZU "Paradies: Glaube"

Anna (Maria Hofstätter) liebt Jesus und Jesus liebt Anna. Sagt zumindest die Bibel. Und damit das so bleibt und weil die Welt so voller Schmutz und Leiden ist, schenkt Anna Jesus jeden Abend ein bisschen mehr als nur ein Gebet. Und so beginnt Ulrich Seidls zweiter Teil seiner "Paradies"-Trilogie auch gleich mit einem schmucken Bild.

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 5 von insgesamt 6)
Von: Unrumpf am: 30.03.13
Ein Film von unreflektierten Atheisten für unreflektierte Atheisten. Das Thema hat eigentlich Potential. Leider bleibt der Film sehr oberflächlich und baut auf falschen Klischees auf. Die zentrale Figur ist eine Frau in den 50gern die sich selbst auspeitscht und abgesehen von der oberflächlichen Beziehung zu ihrer Fundamentalistengruppe keine externen Sozialkontakte hat. Entschuldigung? Dieses Bild von Katholiken scheint mir dezent verzerrt. Es wird auch nicht so richtig klar, wie sie zu diesem älteren schwer behinderten Muslim kommt bzw. er zu ihr. Es kommt im Film überhaupt nicht zum Tragen das er irgendwie religös und Muslim ist. Und dann plötzlich springt dieser behinderte alte Mann aus seinem Rollstuhl um von seiner Frau seine Rechte als Ehemann/ihre Pflichten als Ehefrau mit Gewalt einzufordern. Gehts noch? Wenn der Film auch nur ansatzweise versucht hätte, die Charaktere tiefgründiger zu erfassen, wäre diese Diskrepanz sicherlich aufgefallen.
Von: mst am: 29.03.13
Großartiger Film: wer auch "Liebe" schon gesehen hat, wird nicht mehr überrascht sein, über die ungewöhnlich dichten Eindrücke durch den dokumentarischen Blickwinkel; ich freue mich schon auf "Paradies" im Mai.
Von: Hans am: 18.03.13
Schlechtester Film den ich je gesehen habe. Ohne richtige Handlung und Sinn.... bitte nicht gucken? Niemand gibt dir danach 2 Stunden deines Lebens zurück!
Von: Beatrice Behn am: 15.03.13
Mein lieber Herr Smola, mich deucht sie erlauben sich da eine Meinung über ein Werk, dass Sie nicht gesehen haben. Es ist gar nicht nötig so defensiv an die Sache heranzugehen, im Gegenteil. Tief im Kern des Filmes (ich habe ihn gesehen) geht es nicht um Blasphemie oder darum ihren HERRN JESUS zu beleidigen. Es geht vielmehr um die Frage, ob Religion (in diesem Falle die christliche) ein Ersatz für alles im Leben sein kann oder ob der Mensch eben nicht auch Grundbedürfnisse hat, die er befriedigen sollte, denn sonst wird Religion ja nur zur Ersatzdroge und damit zur Heuchelei. Ich kann Ihnen nur empfehlen sich den Film anzuschauen und sich dann erst ein Urteil zu erlauben.
Von: Anonymundso am: 04.09.12
hahahaha, antürlich gehts bei Nächstenliebe und Liebe zu Gott nicht um Sex. sagt auch der Macher des Filmes nicht. Er stellt nur eine Verbindung her, zwischen dem menschlichen Bedürfnis nach "liebe" (im eigentlichen Sinne, Körperliche Nähe und Zuneigung und ja, auch Sex) und dem verklärten Bedürfnis, ein imaginäres Wesen zu lieben (im übertragenen sinne) von dem man eben dieses menschliche Grundbedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit eben NIE bekommen wird. Daher ist das ganze auch als Kunst ein zu ordnet, Kunst die eben etwas kritisiert. Zum paragraphen: "... den öffentlichen Frieden zu stören." ist leider ein juristischer Tatbestand, der vorallem von dem Aufstand der vermeindlichen Opfer ausgehend gemessen wird, mehr als an einem Objektiven Tatbestand, und manit juristisch soweiso Fragwürdig. Wann ist der öffentliche Friede denn gestört? richtig, wenn genug Leute sich über eine Kleinigkeit aufregen. Ziemlich wage definition, die von der Sensibilität der Angesprochenen abhängt. Ich finde nicht, dass eine!!! Ansicht einer Weltanschauung höher einzuschätzen ist, als das Recht, seine Meinung (erst recht in Form von Kunst) zu äußern, denn auch die Religiöse Weltanschauung ist ledeglich EINE Meinung/Ansicht unter vielen. Ich kann verstehen, dass einen so ein Film, ebenso wie Plakate von Titanik-Maganzinen aufregen, mich regen aber Osterumzüge und Feierverbote und vorallem Unbewiesene Thesen als Nicht-Christ ebenso auf, trotzdem mache ich keinen Wind darum, sondern akzeptiere, dass ich von mir abweichende Lebens- und Weltanschauungsentwürfe akzeptieren muss, auch wenn diese meinen Lebensentwurf nicht mögen, und dies vllt sogar aussprechen. Die kath. Kirche kann auch nicht davon abgehalten werden, zu behaupten, Schwule hätten kein recht, ihr Leben zu leben ... trotzdem akzeptiere ich, dass es Menschen gibt, die aufgrund von eingebildeten Wesen anderen was vom realen Leben erzählen wollen.

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