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Only God Forgives

Meinungen
3

27 Bewertungen

Only God Forgives - Trailer (deutsch)

WEITERE TRAILER & CLIPS ZU "Only God Forgives"

Rot und schwarz, gelegentliches Neonblau und Einschübe von purem Gold - fast ausschließlich in dieser reduzierten Farbpalette operiert der dänische Ausnahmeregisseur Nicolas Winding Refn über die gesamte Laufzeit seines neuen, mit Spannung erwarteten Films "Only God Forgives" und entrückt damit seine Geschichte der normalen Welt. Der Nachfolger des in Cannes mit dem Regiepreis ausgezeichneten Vorgängers "Drive" zählte in diesem Jahr zu den Werken im Wettbewerb des wichtigsten Filmfestivals der Welt, mit dem sich besondere Hoffnungen verknüpften.

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MEINUNGEN

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 3 von insgesamt 3)
Von: @mai thai am: 01.08.13
Weshalb?
Von: mai thai am: 29.07.13
einer der ersten Filme, bei dem ich das Kino verlassen musste....
Von: Auf dem rosa Sofa am: 23.07.13
Tjaaa…das hat jetzt eine ganze Weile gedauert, bis ich mich hingesetzt habe um diese Rezension zu schreiben. Und das hat nicht nur was mit Zeitmangel zu tun. Ich wusste schlicht nicht wirklich, was ich über den Film sagen sollte und habe noch auf sowas wie eine plötzliche Erleuchtung gewartet. Kam aber nicht wirklich. Auch Gespräche mit anderen die den Film gesehen haben, führten wieder an den Punkt, an den ich auch selber immer komme – ich habe das Gefühl, die eigentliche, tiefer gehende Story verpasst zu haben. Im Falle, dass ich alles mitbekommen habe, ist es eine pure Rache – Geschichte…Auge um Auge, Zahn um Zahn, Arm um Arm, Kopf um Kopf. Auf jeden Fall kann man schon mal sagen, dass es ein unheimlich ästhetischer Film ist. Da Spiel mit Licht, mit Farben und Symbolen macht viele Einzeleinstellungen zu einem surrealen Kunstwerk. Die gesamte Inszenierung in ihren Zeitsprüngen und traumartigen Sequenzen, erinnert stark an die großen Filme David Lynchs. Obwohl es durchaus blutig daher geht, ist selbst das Blut und die Gewalt klar inszeniert und stilisiert, so dass auch zartere Gemüter nicht all zu sehr leiden müssen. Obwohl es schon ein bisschen schade ist, dass Ryan Gossling das letzte drittel des Filmes so verbeult rum läuft…schaut man ihn doch eigentlich ganz gerne an. Sowohl Musik als auch Bilder spielen mit krassen Gegensätzen, während Gossling noch weniger sagt als in Drive (und das will was heißen!) Das alles führt aber auch dazu, dass man sich die Figuren nur aus weiter Ferne ansieht und vor lauter Symbolkraft den Inhalt verpasst. Ich habe zu wenig Ahnung von thailändischer Kultur, obwohl ich das Gefühl hatte, dass auch da, jenseits des Karaoke – Singens, noch einiges verborgen lag. Ich würde auch gerne mal eine psychologische Analyse des Mutter – Sohn Verhältnisses lesen. Ich glaube Freud hätte sich kaum wieder eingekriegt, hätte er diesen Film gesehen. Insgesamt hat mich der Film etwas verwirrt zurück gelassen und mit dem undeutlichen Gefühl, zu dumm zu sein, um ihn zu verstehen. Ansonsten bleibt es für mich ein toll bebildertes Marionetten – Spiel in einer Theater – Landschaft ala Robert Wilson. Mehr Rezensionen aktueller und kommender Kino - Filme unter rosasofa.wordpress.com