Die Affäre - Trailer (deutsch)
Partir - Trailer (OF)
Es gibt nicht viele Schauspielerinnen, die den Spagat zwischen opulenter Kinokost aus Hollywood und kleinen, vornehmlich französischen Autorenfilmen derart virtuos beherrschen wie die stets elegante Kristin Scott Thomas.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Affäre
Originaltitel:
Partir
Produktionsland:
Frankreich
Produktionsjahr:
2009
Länge:
85 (Min.)
Verleih:
Alamode Filmverleih
ISBN:
4042564121773
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
28.01.2010
CAST & CREW
Regie:
Catherine Corsini
Drehbuch:
Catherine Corsini, Gaëlle Macé
Kamera:
Agnès Godard
Schnitt:
Simon Jacquet
Hauptdarsteller:
Kristin Scott Thomas, Sergi Lopez, Yvan Attal, Bernard Blancan, Aladin Reibel
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 5)
Von: hb am: 07.02.10
hält sich in grenzen, sowohl optisch als (noch mehr) von der story her. die ist einfach so nicht nachzuvollziehen. gute schauspieler ...? hm. kristin scott thomas als hohlwangig-gesichtsgestraffte-arztgattin verfällt dem teddybär-machomäßigen-arbeiter mit dem sensiblen touch, beide sich allerdings mehr in (sexueller)leidenschaft denn in sprache ausdrückend. was beide letztlich verbindet, erschließt sich nicht wirklich. viel mehr als dackelblick (da hat der vorschreiber recht) und große rehaugen darf man an mimik nicht erwarten, viel mehr als einen dunklen blick, behaarte männerbrust und muskulöse arme auch nicht. genau genommen, begegnen sich die beiden und verfallen einander körperlich. fertig. da wird nicht lange hin- und hergetan. was mag sie sonst verbinden?? keine ahnung. die psychische beziehung der protagonisten tritt erst gar nicht zu tage: sie reden nicht miteinander, sie teilen nichts inhaltliches, sie kommen aus gänzlich unterschiedlichen welten. unwillkürlich fragt man sich, wie das ganze nach drei alltagsjahren ausgesehen hätte: neues spielzeug langweilig geworden? genauso leer und desillusioniert wie zuvor?? die regisseurin spart sich diese frage von anfang an, denn unweigerlich nimmt die abwärtsspirale mit armut und kriminalität ihren gnadenlosen lauf - als zuschauer rätselt man vergeblich, warum und weshalb. irgendwie geht es nur darum, dass jeder sich selbst der nächste ist und auf gedeih und verderb das auslebt, was ihm grade eben so in den sinn kommt. JETZT in den sinn kommt. welche perspektive das haben sollte oder könnte, wer welche konsequenzen zu tragen haben wird und welche verantwortlichkeiten ignoriert und verletzt werden: egal. nachdenken steht nicht an, die amour fou rechtfertigt alles. und scheitert damit - natürlich? - zwangsläufig. vielleicht sollte das das implizite "lehrstück" sein, aber selbst dies erschließt sich nicht: fiasko und ende. fade.
Von: Exe am: 03.02.10
Im Prinzip ähneln sich ja die Handlungen unzähliger Produktionen.
Dieser Film brilliert durch die authentic feelings die besonders von Kristin Scott verkörpert werden.
Und für uns Frauen > gut gebaute Männer zu begutachten, die eine Sünde wert wären ;-)
und kein Dickbäuchiges, ungepflegtes Individuum. Macht euch selbst ein Bild.
Von: Bine am: 03.02.10
ja die LEIDENSCHAFT ist echt toll - wenn auch nur gespielt - alle Darsteller haben Können bewiesen, besonders Kristin Scott hat Charisma, das rüber kommt.....
Wäre interessant zu wissen, wie viele sich in so eine Situation hinneinversetzen können;
in mir riefen die heftigen Szenen auch Würgegefühle hervor, da ich im wahren Leben selbst mit so einem Idioten konfrontiert war.
Frauen seid MUTIG!!! nehmt Euch was ihr braucht!!!
Von: glenz am: 30.01.10
frustrierte, vom reichtum gelangweilte arztgattin mit dackelblick und hb-männchen an ihrer seite verguckt sich in animalisch behaarten knastbruder: eine klischeebeladene unverschämtheit, die allenfalls ins seifenoperngetränkte nachmittagsprogramm des werbefernsehens gehört. eine frechheit, dass sich eine solche schmonzette ins filmkunsttheater verirrt, wo chabrols "eine untreue frau" vor jahrzehnten schon alles zum thema gezeigt hat.
Von: Snacki am: 17.01.10
Intensiv gespieltes, leidenschaftliches Drama über die Liebe und den Aufbruch, die Kraft des Verlassens, aber auch die bitteren Konsequenzen daraus. Mal wieder ganz und gar großartig: Kristin Scott Thomas.










