KINOSTARTS
04.02 Buddha's Lost Children Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Mark Verkerk
04.02 Welcome Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Philippe Lioret
04.02 Up in the Air Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Jason Reitman
04.02 Giulias Verschwinden Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Christoph Schaub
04.02 She, a Chinese Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Xiaolu Guo
04.02 Verdammnis Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Daniel Alfredson
ARTHOUSE TOP 10
Quelle: AG Kino
1. A Serious Man Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 3
2. Soul Kitchen Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 7
3. Giulias Verschwinden Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 1
4. Up in the Air Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 1
5. Verdammnis Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 1
6. Ein russischer Sommer Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 2
7. Same Same But Different Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 3
8. Das weiße Band Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 17
9. Welcome Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 1
10. New York, I Love You Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 2
Lesercharts TOP 5
1. Welcome Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Philippe Lioret
2. Ganz nah bei Dir Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Almut Getto
3. Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Lasse Hallström
4. Die Tür Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Anno Saul
5. Das gelbe Segel Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Udayan Prasad
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FILM
Ein Tag im Leben von George Falconer (Colin Firth): Der aus Großbritannien stammende und in den USA lebende Literaturprofessor hat sich dazu entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Der Grund für seinen Entschluss ist der Unfalltod seines langjährigen Geliebten Jim (Matthew Goode), den George einfach nicht verwinden kann.
"Papillon", "Flucht von Alcatraz", "Die Verurteilten" - die Liste an Gefängnisfilmklassikern ist lang. Um dem Genre neue Impulse zu verleihen benötigte es einen inszenatorischen Ansatz, der gängige Ausbruch- und Knastalltagsklischees geschickt umschifft.
Es kommt nicht oft vor, aber manchmal stehen auch US-Kassenschlager für Qualitätskino: So glaubwürdig, so schonungslos und gleichzeitig so optimistisch ist schon lange kein Sozialdrama mehr geraten. Der Oscar-nominierte Film von Lee Daniels berührt und erschüttert, er führt in dunkelste Abgründe. Aber er erkundet zugleich den Weg ans Licht.
Dokumentarfilme über den Buddhismus im Allgemeinen und vor allem über den Dalai Lama im Besonderen sind mittlerweile aus den Startlisten nicht mehr wegzudenken, auch wenn sich Filme wie an eine doch recht überschaubare Zielgruppe wenden. "Buddha's Lost Children" von Mark Verkerk bildet da keine Ausnahme, obwohl der Film eine eher ungewöhnliche Sicht auf den Buddhismus präsentiert.
Ehre ist ein großes, aber schwieriges Wort. Für manche türkische Frauen und Mädchen kann es den Tod bedeuten. Vor allem, wenn sie in Deutschland aufgewachsen sind und nach den hiesigen Moralvorstellungen leben. Der aus der Türkei stammende Regisseur Su Turhan hat darüber einen Liebes-Thriller gedreht, der seine Hauptfigur in ziemliche Verwicklungen stürzt.
Es ist einer dieser Filme, bei denen man vorab nicht zuviel verraten sollte. Allerdings kommt einem der Film ohnehin schon bekannt vor, denn er ist ein Remake des französischen Films "Nathalie – Wen liebst Du heute Nacht" von Anne Fontaine. Atom Egoyan, einer der bekanntesten kanadischen Autorenfilmer, hat sich den Stoff noch einmal vorgenommen und ein geniales Verwirrspiel um Faszination, Obsession und Erotik daraus gedreht.
65 Jahre ist es her, dass der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. Das ist beinahe ein normales Menschenleben. Womöglich liegt es genau daran, dass in den letzten Jahren in geradezu auffälliger Weise Filme in die Kinos kommen, die sich auf verschiedene Weise mit den historischen Ereignissen jener Zeit auseinandersetzen.
Es ist ein starkes Bild: vier Frauen, wie sie eine Straße heraufkommen, so fröhlich und selbstbewusst, als gehörte ihnen die Welt. Die Vier sind auf dem Weg nach oben, zu ihrem ersten Auftritt als "Antonia". So nennen sich die Hip-Hop-Sängerinnen, wenn sie gemeinsam auf der Bühne stehen. Sie wissen, wovon sie im Film erzählen. Es ist zu großen Teilen ihre eigene Story, authentisch und zugleich spannend in Szene gesetzt.
Der Slogan "Jute statt Plastik" geht nunmehr ins dreißigste Jahr, aber genutzt hat er offensichtlich nichts. Dies zeigt Werner Boote in seinem Dokumentarfilm akribisch auf, und noch viel mehr, denn nicht nur, dass sich herkömmliches Plastik erst nach einigen hundert Jahren abbaut, sondern es bringt auch verheerende gesundheitliche Folgen mit sich: Krebs, Allergien und Unfruchtbarkeit können dadurch hervorgerufen werden.
Ajami ist eher ein Dampfdrucktopf als ein multikultureller Schmelztiegel: In dem armen, vornehmlich arabischen Viertel in Tel Aviv-Jaffa leben Muslime, Christen und Juden eng beieinander. Ausbrüche von Gewalt gehören hier zum Alltag.
Nach dem Film "An Education" muss sich wohl jeder, der bei Verstand ist, kräftig die Augen reiben und sogleich die Frage in den Raum werfen (oder in den Kinosaal schreien), ob man geträumt oder wirklich gesehen hat, was hier über die Filmleinwand flimmerte. Hat Nick Horny, der Schriftsteller von Erfolgsbüchern wie "High Fidelity" und "About a Boy", tatsächlich das Drehbuch zu einem pseudo-moralischen und klischierten Film verfasst, der wie ein opulentes Lexikon abgeschmackter Feindbilder daherkommt?
Der Kurzfilm gilt in Deutschland häufig als Domäne der Filmhochschulen und lediglich als Vorstufe zu kommenden Werken, die dann im Langformat angesiedelt sind. Dennoch: Gerade auf Festivals erfreuen sich die kurzen Filme großer Beliebtheit. Und immer neue Wettbewerbe wie "Zum Goldenen Hirsch" und ähnliche Formate sowie diverse Online-Festivals für Kurzes zeigen, dass gerade beim jungen Zielpublikum, dessen Fernbleiben in den Kinos häufig beklagt wird, durchaus Lust auf außergewöhnliche Filme und Experimentelles besteht.
Das kommt davon, wenn man einfach nur normal sein will: Man kriegt einen Super-Job, verdient einen Haufen Geld – und plötzlich bricht alles zusammen. Mit seinem Psychothriller "Schwerkraft" über einen Bankangestellten außer Kontrolle ist Maximilian Erlenwein ein kraftvolles, hochemotionales Langfilmdebüt gelungen. Beim Festival in Saarbrücken gab es dafür den Max-Ophüls-Preis für den besten Film sowie den Darstellerpreis für Nora von Waldstätten und den Sonderpreis Schauspiel für Fabian Hinrichs.
In diesem kafkaesk anmutenden Film spielt Nikolai Kinski seine erste große Hauptrolle und stellt damit unter Beweis, dass er aus dem Schatten seines berühmt-berüchtigten Vaters heraustreten kann. Dabei sind es nicht zwei Leben, die der angehende Doktorand Daniel Shore führt, sondern es verschwimmen Vergangenheit und Gegenwart bzw. Realität und Fiktion – je nach Interpretation.
Der Student Yusuf hat sich in den 90er Jahren für den Sozialismus in der Türkei eingesetzt und wurde zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Als er aus der Haft entlassen wird, begibt er sich auf die Reise in sein Heimatdorf in der Nähe der Grenze zu Georgien.Geplatzte Hoffnungen, ein verpfuschtes Leben – diesen Gefühlen konnte kaum ein anderer Künstler eine solche Schönheit entlocken wie der Dramatiker Anton Tschechow.
Beim Verlassen des Kinosaals hat sich ein Wunsch tief eingeprägt: unbedingt eine Autoreise durch Irland unternehmen! Diese grandiosen Landschaften, felsigen Küsten und bildschönen Seen bieten die perfekte Kulisse für ein eigenes Roadmovie. Auf die Abenteuer der Protagonistin würde man allerdings lieber verzichten. Denn die haben es in sich.
Bad trägt das Böse schon im Namen, aber ein schlechter Mensch ist er deswegen noch lange nicht. Er hat nur ein Problem: Er trinkt zuviel Whisky. In dem Film gibt es nur selten eine Szene, in der er nicht das braune Gebräu hastig hinunter stürzt und dabei Kette raucht. Jedenfalls nicht bis der Sünder geläutert ist – doch bis dahin ist es ein ziemlich langer Weg. Bis dahin wird der teuflische Alkoholexzess von vorn bis hinten gründlich durchbuchstabiert.
Ein Film, der zu Herzen geht – bei der Premiere auf dem kalifornischen Sundance-Festival sollen sich zahlreiche Zuschauer die Augen gewischt haben. Das scheint zunächst kaum nachvollziehbar, schließlich ist es die Geschichte einer erfolglosen kanadischen Metalband, die hier erzählt wird. Ein Randgruppenfilm also, ein Film für Metalfans? Auf gar keinen Fall! "Anvil" ist ein Film über eine tiefe Freundschaft und über das Festhalten an der Hoffnung gegen alle Widerstände. Das berührt auch, wenn man mit Musik gar nichts am Hut hat.
Für Ryan Bingham (George Clooney) ist das Reisen keine Last, sondern eine Lust. Der passionierte berufliche Vielflieger, der im Dienste seiner Firma an 322 Tagen im Jahr unterwegs ist, um quer durchs Land der unbegrenzten Möglichkeiten Mitarbeiter von Firmen "freizusetzen", hat das Unterwegssein im Laufe seiner Karriere zu einer Kunstform entwickelt, die bereits in den ersten Szenen mehr einem Ballett als einer ganz normalen Dienstreise gleicht.
So ähnlich muss es wohl aussehen, wenn ein milder Gott auf die Welt herunterschaut: Zu Beginn des Films sehen wir einen leeren Speisesaal aus leicht erhöhter Position, der sich vor dem Ansturm der hungrigen Pilger rüstet, begleitet von Franz Schuberts wundervollem "Ave Maria".