In der Tradition von Guy Richies Kultfilmen Bube, Dame, König, Gras und Snatch steht dieser britische Gansterfilm von Adrian Vitoria. Wieder typisch britisch brutal, roh und mit einer Prise Sex wird ein Szene- und Charakterportrait gezeichnet, dass viel Wert auf Style, Coolness und schräge Typen legt. Was The Crew von anderen Filmen des Genres abhebt, ist der Titelheld. Denn Vitorias junger Gangsterboss Ged Brennan will zwar auch die Branche wechseln, doch ist das Gangsterdasein nur ein Job für ihn. Zwar mit Ehrenkodex, aber ohne Romantisierung. Überfälle sind eben ein Job um schnelles Geld zu machen.
Ged Brennan (Scot Williams) will noch ein, zwei Nummer drehen und dann aussteigen. Doch seine Stamm-Crew macht Probleme. Als der nächste Coup der Liverpool-Gang schiefläuft, bekommt Ged Ärger mit seinen Jungs, die glauben, das Ged die Nummer verbockt hat. Zudem leidet Geds Ehe zunehmend unter dem Druck und den unmöglichen Arbeitszeiten. Auch, das sich Ged wie ein Ersatzpapa um seine Jungs kümmert, nervt seine Frau immer mehr. Als ein großer Gangsterboss abgestochen wird und Geds kleiner Bruder Ratter (Paraderolle für Kenny Doughty, Snatch, Doghouse) dessen Platz für sich beansprucht, wird das Pflaster immer heißer und blutiger.
The Crew hat alles, was ein moderner Gangsterfilm braucht: Technisch top, flotte Sprüche, blutige Gewaltausbrüche (teils hart an der Grenze zum Sadismus, aber so muss das wohl sein, um Realismus zu erzeugen), ein Gangster, der aussteigen will, dies aber nicht so richtig hinkriegt, schräge Charaktere und private Probleme der Galgenvögel. Fans der genannten Filme und auch des Michael Mann-Epos Heat können mit gutem Gewissen zugreifen. Und trotz aller Härte hat The Crew auch eine melancholische Seite. Etwa wenn Gangster Ged sein Leben neu ordnen will,ihm immer wieder Steine (auch noch vom freundlichen Nachbarn!) in den Weg gelegt werden. Aber Ged hätte es nicht so weit gebracht, wenn er nicht einiges auf dem Kasten hätte...
(Renatus Töpke)
Ged Brennan (Scot Williams) will noch ein, zwei Nummer drehen und dann aussteigen. Doch seine Stamm-Crew macht Probleme. Als der nächste Coup der Liverpool-Gang schiefläuft, bekommt Ged Ärger mit seinen Jungs, die glauben, das Ged die Nummer verbockt hat. Zudem leidet Geds Ehe zunehmend unter dem Druck und den unmöglichen Arbeitszeiten. Auch, das sich Ged wie ein Ersatzpapa um seine Jungs kümmert, nervt seine Frau immer mehr. Als ein großer Gangsterboss abgestochen wird und Geds kleiner Bruder Ratter (Paraderolle für Kenny Doughty, Snatch, Doghouse) dessen Platz für sich beansprucht, wird das Pflaster immer heißer und blutiger.
The Crew hat alles, was ein moderner Gangsterfilm braucht: Technisch top, flotte Sprüche, blutige Gewaltausbrüche (teils hart an der Grenze zum Sadismus, aber so muss das wohl sein, um Realismus zu erzeugen), ein Gangster, der aussteigen will, dies aber nicht so richtig hinkriegt, schräge Charaktere und private Probleme der Galgenvögel. Fans der genannten Filme und auch des Michael Mann-Epos Heat können mit gutem Gewissen zugreifen. Und trotz aller Härte hat The Crew auch eine melancholische Seite. Etwa wenn Gangster Ged sein Leben neu ordnen will,ihm immer wieder Steine (auch noch vom freundlichen Nachbarn!) in den Weg gelegt werden. Aber Ged hätte es nicht so weit gebracht, wenn er nicht einiges auf dem Kasten hätte...
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
The Crew
Produktionsland:
Großbritannien
Produktionsjahr:
2008
Länge:
118 (Min.)
Erschienen bei:
Kinowelt Home Entertainment
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Englisch
Extras:
Making Of, Geschnittene und erweiterte Szenen, Audiokommentare, Musikvideos von "Feeder" und "zZz", Trailer, Wendecover
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
21.01.2010
CAST & CREW
Regie:
Adrian Vitoria
Drehbuch:
Kevin Sampson, Ian Brady, Adrian Vitoria
Kamera:
Mark Hamilton
Schnitt:
Justinian Buckley
Musik:
James Edward Barker
Hauptdarsteller:
Stephen Graham, Scot Williams, Kenny Doughty, Rory McCann, Philip Olivier
MEINUNGEN
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 2 von insgesamt 2)
Von: Mack am: 25.02.11
@Marc Das aber auch nur weil du nicht den geringsten Plan hast , dieser Film ist ein Abbild des heutige Liverpools.Gut wenn du keine realistischen filme magst ist das ja nur dein geschmack.
Die figuren sind extreme gut bis in Detail vom Autor kreiert worden.Schaupielerische höchstleisung,sowie top SChnitt regie allgemein top.
ok ,man mus sich ja auch ein wenig für die Geschichte begeistern.Als dieser Investions fritze abgehauen is,haben ich und meine Perle so mit Ged mitgefiebert wie bei den aller, aller wenigsten filmen. Und die figur des frennah ,dessen beteutung versteht man entweder oder man hat keinen plan.Und das die Filmemacher die menschlicheSeite zeigt(als Frennah auf der komunion sieht wie der junge eine PS3auspackt, er lacht kurz und Ged wissend in die augen schaut.obwohl er im Wald ja noch ged nahe gelegt hatte,die sache zu lassen.doch nun lacht er drüber ..dieser Film ist ein Meisterwerk , sowas wie ein BluePrint.
Darf ich fragen welchen beruf du ausübst Marc, schätze dich son in richtung Postschalter Beamter ein od. ähnliches.
Von: Marc am: 19.05.10
Der Film ist sowas von schlecht, da ist jeder geschriebene Satz Zeitverschwendung.
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