DVD STARTS
11.03 Alle Anderen (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Maren Ade
11.03 Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Stephen Frears
11.03 Die Bucht (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Louie Psihoyos
18.03 Der diskrete Charme der Bourgeoisie (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Luis Buñuel
18.03 Ambush 1941 Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Olli Saarela
18.03 Antichrist Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Lars von Trier
DVD VERKAUFSCHARTS
Nach Verkaufszahlen   Quelle: amazon.de
1. Der Baader Meinhof Komplex (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 53
2. Krabat (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 50
3. Burn after Reading (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 50
4. Das Beste kommt zum Schluss (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 93
5. No Country for Old Men (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 75
6. Unsere Erde (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 75
7. Die Welle (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 75
8. Sterben für Anfänger (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 119
9. Zimt und Koriander (DVD) Rezension anzeigen Kein Trailer vorhanden Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 225
10. Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 58
LESERCHARTS TOP 5
1. Darwins Alptraum (DVD) Rezension anzeigen Kein Trailer vorhanden Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Hubert Sauper
2. The Crew Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Adrian Vitoria
3. Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo Rezension anzeigen Kein Trailer vorhanden Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Uli Edel
4. Wer früher stirbt, ist länger tot (DVD) Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Marcus H. Rosenmüller
5. JCVD Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Mabrouk El Mechri
PARTNER
 

JCVD

Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen
DVD-Start: 24.07.2009
FSK: 16
Leserbewertung:

Der Rezensent verkneift es sich, über das große Comeback der 1980er und 90er Jahre Action Heroes zu schwadronieren. Natürlich wollte es Bruce Willis mit Stirb langsam 4.0 all seinen Spöttern – und auch Fans - noch mal beweisen. Aber er war nie weg. Natürlich hat Mickey Rourke mit The Wrestler einen seiner besten Filme abgeliefert. Aber auch er war im Grunde (dank vieler Nebenrollen in u.a. Sin City) nie wirklich weg. Das die zweite Garde bereit steht, um ihre Vorbilder zu beerben (Dwayne 'The Rock' Johnson und John Cena seien da nur genannt), war wohl zu viel für die Recken der handgemachten Action. Das dann aber gerade DER Prügelknabe schlecht hin, Jean-Claude Van Damme, mit einer seiner besten Arbeiten und auch noch im low budget-Bereich daher kommt... Wer hätte bitte das erwartet? Fehlen noch Chuck Norris, Dolph Lundgren und Steven Seagal. Wobei letzterer in JCVD schön eine verbale Watsche bekommt und Vorletzter neben seinen Reißbrett-Prügelorgien mittlerweile auch Regie führt. Und das gar nicht mal so übel, siehe The Mechanik. Gut, man streiche bitte den ersten Satz dieser Rezension...

Jean-Claude Van Damme (Universal Soldier, Bloodsport) hetzt durch ein Kriegsszenario, schießt/sticht/prügelt/würgt seine Gegner ins Nirwana. Eine umfallende Häuserwand entlarvt das Gemetzel als die Dreharbeiten zu seinem neuen Actioner. Doch Van Damme kann nicht mehr. Bizeps und Waschbrettbauch sind zwar noch da, aber ihm ist es deutlich anzusehen: Er ist zu alt für diese Scheiße. Noch dazu kämpft er in der wirklichen Welt um das Sorgerecht seiner kleinen Tochter. Als er in Brüssel auf der Post Geld holen will, wird er unversehens als Geisel genommen. Die Posträuber drehen alles so, das es so aussieht, als würde der belgische Actionstar den Überfall begehen. Und schon wimmelt es von Schaulustiger und Fernsehkameras. Van Damme arrangiert sich mit der Situation und steht den Geiselnehmern sogar mit seiner langjährigen Erfahrung aus Action-Filmen zur Seite.

Regisseur Mabrouk El Mechri macht das Beste aus der Prämisse. Man glaubt, in Belgien gebe es ausschließlich Van Damme-Fans. Jeder will ein Autogramm und ein Foto mit den Muscles from Brussles, so Van Dammes Spitzname. Wer hätte je gedacht, dass Jean-Claude Van Damme jemanden zu Tränen rühren könnte? Er schafft es, in dem er urplötzlich – losgelöst von der (Film)Realität – über sein Leben siniert. Darüber, wie er mit Nichts nach Hollywood ging, wie er mit Drogen angefangen hat, wie er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Und Van Damme spielt verdammt gut. Man glaubt, seinen Augen nicht zu trauen. Das dabei Klischees ins ironische umgekippt werden und das Seitenhiebe aufs Business verteilt werden ("Der Film kostet sechs Millionen, meine Gage beträgt vier... Was bleibt dann noch großartig für den Film übrig?") ist Ehrensache.

Jetzt ist es an dem belgischen Karate Tiger aus dieser cineastischen Perle mehr zu machen. Also nicht wieder in die tumbe Action Ecke gedrückt zu werden, sondern hierauf aufbauen. Wie er schon in JCVD seinem Manager vorgeschlagen hat: In einem kleinen Film mitspielen, wo er kaum Geld bekommt, aber ein gutes Drehbuch hat...

Fazit: Action-Fans könnten enttäuscht sein, das ihr Idol ausnahmsweise mal mehr redet, als das es kämpft. Und Arthouse-Freunde werden überrascht sein, dass ihr Lieblingsfeindbild mehr drauf hat, als sie glaubten. Sehenswert ist der Film auf jeden Fall. Trotz kleinerer Längen.

(Renatus Töpke)

DATEN & FAKTEN

ÜBERBLICK

Titel: JCVD
Produktionsjahr: 2008
Länge: 93 (Min.)
Erschienen bei: Koch Media GmbH
Bildformat: 16:9
Ton/Sprache: Dolby Digital 5.1 DTS, Deutsch, Englisch
EAN: 4020628977436
Extras: Audiokommentar mit Regisseur Mabrouk El Mechri, Geschnittene Szenen (5 Minuten) mit Kommentar des Regisseurs, Making of (ca. 37 Minuten)

VERÖFFENTLICHUNGEN

DVD-Start: 24.07.2009

Trailer

Fotogalerie

 (1 Bilder)

FILMBEWERTUNG

Klicken Sie auf einen Stern, um Ihre Bewertung abzugeben.

WEITERE INHALTE AUF kino-zeit.de

MEINUNGEN
Ihre Meinung zu diesem Film (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)
Bisherige Kommentare (Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: Mike am: 23.06.09
Coole Rezi. Geiler Film.