DVD

Der sanfte Lauf

Der junge Elektroingenieur Bernhard Kral (Bruno Ganz in seiner ersten Filmhauptrolle) ist ein selbstbewusster, nachdenklicher Außenseiter. Bei seiner Arbeit in der Versandabteilung eines Elektroherstellers, die er eher lustlos und gelangweilt verrichtet, neigt er zur Ironie.

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Electric Boogaloo

Mit "Electric Boogaloo – The Wild, Untold Story of Cannon Films", marktschreierisch übersetzt mit "Die unglaublich wilde Geschichte der verrücktesten Filmfirma der Welt", begibt sich Regisseur Mark Hartley auf die Spuren eines der erfolgreichsten Studios der 1980er.

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Menschen im Hotel

Der Roman "Menschen im Hotel" machte Vicki Baum weltbekannt. Drei Mal wurde er für die Leinwand adaptiert. Die dritte und vorerst letzte Version liegt nun auf DVD vor.

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Debug - Feindliches System

David Hewlett hat nach eigenem Drehbuch einen kleinen, unaufgeregten Science-Fiction-Film inszeniert, der auch durch die Einberufung einiger Gefälligkeiten produziert werden konnte. So spielt sein alter Stargate: Atlantis-Kumpel Jason Momoa mit, wenn auch nicht in der Hauptrolle, wie das Cover eigentlich suggeriert.

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Bevor der Winter kommt (DVD)

Im Jahre 2008 legte der als Schriftsteller bekannte Franzose Philippe Claudel mit "So viele Jahre liebe ich dich" ein bemerkenswertes Spielfilmdebüt vor. Kristin Scott Thomas verkörpert darin eine Frau, die sich 15 Jahre in Haft befand, da sie den Tod ihres Kindes verursacht hat. In Claudels neuem Werk "Bevor der Winter kommt" ist Thomas nun erneut zu sehen – und abermals ist ihre Figur in gewissem Sinne eine Gefangene.

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Die Legende der Prinzessin Kaguya (DVD)

Manchmal ist es schade, wenn Filme, die einander ähneln, zeitlich mit großem Abstand in den Kinos starten. Das gilt auch für den neuen Film der Anime-Ikone Isao Takahata, denn deren neues Werk "Die Legende der Prinzessin Kaguya" sollte man am besten in Kombination mit "Wie der Wind sich hebt" sehen.

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The Mule - Nur die inneren Werte zählen

Spätestens seit dem großen Alfred Hitchcock gehört es zu den gern genommenen Grundkonstellationen des Thrillers, dass ein vollkommen Unschuldiger in die Scheiße gerät und fortan alles daransetzen muss, um sich aus dem Schlamassel wieder zu befreien. In der australischen Komödie "The Mule" ist der Fernsehmechaniker Ray (Angus Sampson) solch ein Unschuldslamm und Einfaltspinsel – und dass er in die Scheiße gerät, ist in diesem besonderen Falle durchaus wörtlich zu verstehen.

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Roar... Die Löwen sind los

Was wäre, wenn bei "Life of Pi" ein echter Tiger in dem Boot sitzen würde? "Roar" hat für diese Frage nicht nur ein nervöses Lächeln übrig, sondern setzt auch noch über 130 Löwen, Tiger, Leoparden, Pumas und Jaguare drauf.

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My Old Lady (DVD)

Auf Basis seines eigenen Theaterstücks hat Israel Horovitz auch das Skript für seine erste Regiearbeit – den Monolog "3 Weeks After Paradise" über die Erlebnisse seiner Familie nach dem 11.9. außen vorgelassen – abgeliefert. Den Esprit, den seine Bühnenversion auszeichnet, konnte er für die große Leinwand aber nicht ganz einfangen.

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Flucht nach Berlin

Ein Drama, ein Sittengemälde, ein Roadmovie, ein Actionfilm und eine Prise Film noir – all das ist Will Trempers "Flucht nach Berlin". In der Rückschau aber vor allem eines: ein atmosphärisch dichtes, historisches Dokument, das seiner Zeit voraus war.

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The Homesman (DVD)

Acht Jahre nach seinem fulminanten Cannes-Erfolg mit "The Three Burials Of Melquiades Estrada", für den Tommy Lee Jones (als Regisseur und Hauptdarsteller) den Preis für den besten männlichen Hauptdarsteller und das beste Drehbuch erhielt, kehrt er nun mit "The Homesman" zurück.

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Einer nach dem anderen (DVD)

Der schwedische Schneeräumwagenfahrer Nils (Stellan Skarsgård) ist glücklich in Norwegen. Er mag seine Arbeit, wurde gerade erst von seiner kleinen Gemeinde zum Bürger des Jahres ernannt und liebt seine Frau Gudrun (Hildegard Riise). Dann wird Nils' Sohn Ingvar mit einer Überdosis tot aufgefunden. Während sich seine Frau in ihrer Trauer vergräbt, ist Nils überzeugt, dass sein Sohn kein Junkie war.

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Kidnapping Freddy Heineken

Die Entführung von Freddy Heineken, dem Chef der gleichnamigen Brauerei, war 1983 eine große Schlagzeilen-Nummer in Holland, so dass es verwundert, warum erst "jetzt" gleich zwei Filme zu dem Thema entstanden sind.

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Blue Ruin (Blu-ray)

Dass hier irgendetwas nicht stimmt, das weiß man gleich von Anfang an. "Blue Ruin" macht keinen Hehl daraus, dass er blutig werden wird und dass er die Nerven seiner Zuschauer ordentlich strapazieren, ja sogar ein wenig zerfleischen wird.

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Good Kill

Nach zwei schwachen Science Fiction-Spektakeln ("In Time" & "Seelen"), bei denen man allmählich an seinen Qualitäten als kritischer Beobachter technologischer und soziokultureller Auswüchse zweifeln konnte, knüpft Autor und Regisseur Andrew Niccol mit "Good Kill" wieder an seine früheren Werke an.

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Sie leben

Nein, in einer Liga mit "Halloween" oder "The Thing" ist "Sie leben" nicht. Für den letzten wirklich großen, weil "typischen" John-Carpenter-Film reicht es aber trotzdem. Danach dann gab es unpersönlichen Mainstream à la "Jagd auf einen Unsichtbaren" oder gleich - Stichwort "Escape from L.A." - porentiefen Schrott.

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Altes Geld

Rolf Rauchensteiner (Udo Kier) ist am Ende. Das sagt zumindest sein Arzt – und der muss es schließlich aus verschiedenen Gründen am besten wissen. Jedenfalls droht dem milliardenschweren Patriarchen nach der zweiten Hepatitis ein akutes Leberversagen und damit der vorzeitige Abgang aus der Welt der Schönen, Reichen, Mächtigen und Skrupellosen. Wenn sich nicht doch eine Spenderleber findet, die ihm nochmal das süße irdische Leben ein wenig verlängert.

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House of Versace - Ein Leben für die Mode

"House of Versace – Ein Leben für die Mode" ist ein Biopic des US-amerikanischen Kabelsenders Lifetime über Donatella Versace und ihre Familie. Etliche lebende sowie verstorbene Berühmtheiten (von Prinz William und Kate Middleton über Elizabeth Taylor und Richard Burton bis hin zu Anna Nicole Smith) wurden von Lifetime bereits mit einer filmischen Biografie bedacht; das Ergebnis ist meist unerhört "cheesy".

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Im Land der langen Schatten

Das Regiewerk von Nicholas Ray (1911-1979) ist schwerlich auf einen Nenner zu bringen. Viele seiner Filme widersprechen sich ästhetisch und intellektuell, die Suche nach konkreten Motivkonstanten verläuft zunächst ins Leere.

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The Wrong Mans - Falsche Zeit, falscher Ort

Die sechsteilige britische Serie, die Comedy mit Action verbindet und dabei typisch trockenen englischen Humor zu bieten hat, funktioniert wie ein Film mit Überlänge. Episodische Struktur ist zwar vorhanden, da von einem Höhepunkt zum nächsten gehetzt wird, das Ganze ist aber so wunderbar schräg überhöht, dass man vergnügt den immer wilderen Wendungen der Geschichte folgt.

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