Michael Mann
Kinostart:
22.06.2007
Leserbewertung:
Der Mann hinter Crockett und Tubbs
Der breiten Öffentlichkeit wurde Michael Mann eigentlich Jahre nach seiner erfolgreichsten Arbeit bekannt. Er war nämlich der Mastermind hinter dem Miami Vice-Serienkonzept. Doch erst mit seinem Gangsterepos Heat, sowie den beiden großartigen Krachern Der letzte Mohikaner und dem Tom Cruise-Vehikel Collateral brannte er sich in das öffentliche Bewusstsein der Kinogänger. Möchte man etwas über das Kino wissen, über große Geschichten und starke Charaktere, so ist es unumgänglich Michael Manns Heat anzusehen. Wie der Regisseur hier Schauspielgiganten wie Robert DeNiro, Val Kilmer oder Al Pacino zu Höchstleistungen führt, ist ein Spektakel! Punkt.
Die Autoren F.X. Feeney und Paul Duncan zeichnen im ersten Buch über diesen Ausnahmeregisseur dessen Weg vom kleinen Fernsehmacher zum Big-Budget-Regisseur nach und liefern neben zahlreichen Zitaten unzählige Eindrücke seiner Arbeit. Wie geht Michael Mann an seine Geschichten heran? An die Bebilderung, die Locations, die Schauspieler? Was interessierte Michael Mann an den Stoffen, derer er sich annahm? Warum Manhunter – Roter Drache? Warum Ali? Warum The Insider? Und vor allem: Wie? Das der Mann schwierig ist und sich bei Dreharbeiten gerne mit Crew-Mitgliedern anlegt, wird zwar ausgeklammert, aber das Autoren-Team betreibt dankenswerter Weise keine Augenwischerei.
Neben den aufschlussreichen (und nicht zu knappen) Texten über jede einzelne Arbeit des Regisseurs / Produzenten / Autors Michael Mann, beherrschen zahllose großformatige Bilder diesen sehr schönen (Bild-) Band. Dass sich Michael Mann bei seinen Bildkompositionen, die er mit seinen jeweiligen Kameramännern erarbeitet, von Gemälden inspirieren lässt, wird oft mit Gegenüberstellungen der Gemälde und ausgewählten Szenenbildern erläutert. Einziger Schwachpunkt dieses Musterbeispiel von Buch, ist das Zukurzkommen von Michael Manns letztem Film Miami Vice. Da hätte deutlich mehr drin sein müssen als zwei Seiten.
(Renatus Töpke)
Die Autoren F.X. Feeney und Paul Duncan zeichnen im ersten Buch über diesen Ausnahmeregisseur dessen Weg vom kleinen Fernsehmacher zum Big-Budget-Regisseur nach und liefern neben zahlreichen Zitaten unzählige Eindrücke seiner Arbeit. Wie geht Michael Mann an seine Geschichten heran? An die Bebilderung, die Locations, die Schauspieler? Was interessierte Michael Mann an den Stoffen, derer er sich annahm? Warum Manhunter – Roter Drache? Warum Ali? Warum The Insider? Und vor allem: Wie? Das der Mann schwierig ist und sich bei Dreharbeiten gerne mit Crew-Mitgliedern anlegt, wird zwar ausgeklammert, aber das Autoren-Team betreibt dankenswerter Weise keine Augenwischerei.
Neben den aufschlussreichen (und nicht zu knappen) Texten über jede einzelne Arbeit des Regisseurs / Produzenten / Autors Michael Mann, beherrschen zahllose großformatige Bilder diesen sehr schönen (Bild-) Band. Dass sich Michael Mann bei seinen Bildkompositionen, die er mit seinen jeweiligen Kameramännern erarbeitet, von Gemälden inspirieren lässt, wird oft mit Gegenüberstellungen der Gemälde und ausgewählten Szenenbildern erläutert. Einziger Schwachpunkt dieses Musterbeispiel von Buch, ist das Zukurzkommen von Michael Manns letztem Film Miami Vice. Da hätte deutlich mehr drin sein müssen als zwei Seiten.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Michael Mann
Autor:
Paul Duncan, F. X. Feeney
Erscheinungsort:
Köln
Erscheinungsdatum:
2006
Seiten:
191
Verlag:
Taschen Verlag
ISBN:
978-3822831380
BEWERTUNG
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