Francois Truffaut von Robert Ingram und Paul Duncan
Kinostart:
07.09.2004
Leserbewertung:
Einblicke ins Leben eines großen Regisseurs des europäischen Kinos
Neben der wohl bekannten Buchreihe, die die besten Filme eines Jahrzehnts aufführen, hat sich der Kölner Taschen Verlag nun auch daran gemacht, die berühmtesten Regisseure und Genre aufzuarbeiten. Neben dem italienischen Altmeister Michelangelo Antonioni und Stanley Kubrick widmet sich eine der Neuerscheinungen dem Ausnahmeregisseur Francois Truffaut, der als Inbegriff des gebildeten und still-melancholischen Filmemachers das europäische und das Weltkino wie kein zweiter geprägt hat.
Die Autoren und Herausgeber Robert Ingram und Paul Duncan geben auf 192 Seiten einen Einblick in das Leben und Schaffen des Regisseurs, der seine Karriere wie vieler seiner Kollegen aus Frankreich als Filmkritiker bei den Cahiers du cinéma begann. Gelungen ist hierbei vor allem die Engführung von Leben und Werk, die das ganze Buch als roter Faden durchzieht, zumal Truffaut sich stets dazu bekannt hat, Autobiographisches in seine Filme einfließen zu lassen. Auf diese Weise verbinden sich Entstehungsgeschichte, Filmanalyse und Biographisches zu einer durchaus gelungenen, wenngleich auch manchmal etwas knappen Beschreibung des Phänomens Truffaut, was vor allem Neueinsteigern in die Welt des Francois Truffaut gefallen dürfte. Besonders erwähnenswert ist das erstklassige, zum Teil bislang unveröffentlichte Bildmaterial, das dafür sorgt, dass das Buch ein optischer Leckerbissen für Filmfans ist, auch für solche, die bereits einen tieferen Einblick in das Werk und das Leben Truffauts bekommen haben.
Die Autoren und Herausgeber Robert Ingram und Paul Duncan geben auf 192 Seiten einen Einblick in das Leben und Schaffen des Regisseurs, der seine Karriere wie vieler seiner Kollegen aus Frankreich als Filmkritiker bei den Cahiers du cinéma begann. Gelungen ist hierbei vor allem die Engführung von Leben und Werk, die das ganze Buch als roter Faden durchzieht, zumal Truffaut sich stets dazu bekannt hat, Autobiographisches in seine Filme einfließen zu lassen. Auf diese Weise verbinden sich Entstehungsgeschichte, Filmanalyse und Biographisches zu einer durchaus gelungenen, wenngleich auch manchmal etwas knappen Beschreibung des Phänomens Truffaut, was vor allem Neueinsteigern in die Welt des Francois Truffaut gefallen dürfte. Besonders erwähnenswert ist das erstklassige, zum Teil bislang unveröffentlichte Bildmaterial, das dafür sorgt, dass das Buch ein optischer Leckerbissen für Filmfans ist, auch für solche, die bereits einen tieferen Einblick in das Werk und das Leben Truffauts bekommen haben.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Francois Truffaut von Robert Ingram und Paul Duncan
Autor:
Robert Ingram, Paul Duncan (Hg.)
Erscheinungsort:
Köln
Erscheinungsdatum:
2004
Seiten:
192
Verlag:
Taschen Verlag
ISBN:
3-8228-2266-3
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