KINOSTARTS
| 11.03 | Agora - Die Säulen des Himmels |
|
| Alejandro Amenábar | ||
| 11.03 | Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft |
|
| Sacha Gervasi | ||
| 11.03 | Ajami |
|
| Scandar Copti, Yaron Shani | ||
| 11.03 | Parkour |
|
| Marc Rensing | ||
| 11.03 | Die Fremde |
|
| Feo Aladag | ||
| 11.03 | Hochburg der Sünden |
|
| Thomas Lauterbach | ||
ARTHOUSE TOP 10
Quelle: AG Kino
| 1. | Die Friseuse |
|
| Woche 4 | ||
| 2. | Boxhagener Platz |
|
| Woche 2 | ||
| 3. | Männer die auf Ziegen starren |
|
| Woche 2 | ||
| 4. | Der Ghostwriter |
|
| Woche 4 | ||
| 5. | Crazy Heart |
|
| Woche 2 | ||
| 6. | Unsere Ozeane |
|
| Woche 3 | ||
| 7. | Giulias Verschwinden |
|
| Woche 6 | ||
| 8. | Soul Kitchen |
|
| Woche 12 | ||
| 9. | Up in the Air |
|
| Woche 6 | ||
| 10. | Der Räuber |
|
| Woche 2 | ||
Lesercharts TOP 5
| 1. | Berlin - Stettin |
|
| Volker Koepp | ||
| 2. | Ajami |
|
| Scandar Copti, Yaron Shani | ||
| 3. | Plastic Planet |
|
| Werner Boote | ||
| 4. | Parkour |
|
| Marc Rensing | ||
| 5. | Welcome |
|
| Philippe Lioret | ||
PARTNER
Die Geschichte des MOSAIK von Hannes Hegen
Leserbewertung:
Comic-Guckkasten in die DDR
Vor Abrax, Brabax und Califax, den Abrafaxen, die 2001 Unter schwarzer Flagge ins Kino segelten, gab es Dig, Dag und Digedag, die Digedags. Ihre Abenteuer waren von 1955 an im Mosaik von Hannes Hegen mitzuerleben, bis das Trio im Juni 1975 aus Raum und Zeit entschwand und in eine Zeitschleife geriet, aus der es erst 1998 befreit werden konnte.
1955 im deutschen demokratischen Osten: Der Verlag Neues Leben bekommt vom Zentralrat der FDJ die Aufgabe zugewiesen, eine eigenständige sozialistische Antwort auf westliche Comics zu entwerfen. Hannes Hegen, einem Grafiker aus Böhmen, wird die Entwicklung der "Bilderzeitschrift" anvertraut. Das erste Heft kommt am 23. Dezember desselben Jahres auf den Markt und trägt den Titel Mosaik von Hannes Hegen - Dig, Dag, Digedag auf der Jagd nach dem Golde.
Die farbigen, lustigen Abenteuer von Dig, Dag und Digedag hatten, so der Schriftsteller und Regisseur Clemens Füsers (Tote trinken keinen Karo), "eine eindeutig wissenserweiternde und pädagogische Funktion, die auch für den linientreuesten Genossen nicht zu übersehen war. Die Digedags zogen durch die Welt und die Zeit, erkundeten Flora und Fauna, erklärten technische Errungenschaften und vermittelten Wissen über andere Länder und fremde Sitten."
"Das Phänomen Mosaik von Hannes Hegen ist und bleibt erstaunlich und faszinierend zugleich", schreibt Dr. Matthias Friske, Pfarrer in der Uckermark. Obwohl oder vielleicht gerade weil Hegens Mosaik sich betont unpolitisch gab, steht die Geschichte dieses Comics in einer recht deutlichen Wechselbeziehung mit der politischen Geschichte der DDR. Die Abenteuer der Digedags bieten einen regelrechten Spiegel der Ereignisse, die um sie beziehungsweise um Hegen herum stattfanden.
Matthias Friske (Mittelalterliche Kirchen im westlichen Fläming und Vorfläming) zeichnet in Die Geschichte des Mosaik von Hannes Hegen - Eine Comic-Legende in der DDR die Wechselwirkungen anhand der Quellen chronologisch nach und legt die Entstehungszusammenhänge offen.
(Stefan Otto)
1955 im deutschen demokratischen Osten: Der Verlag Neues Leben bekommt vom Zentralrat der FDJ die Aufgabe zugewiesen, eine eigenständige sozialistische Antwort auf westliche Comics zu entwerfen. Hannes Hegen, einem Grafiker aus Böhmen, wird die Entwicklung der "Bilderzeitschrift" anvertraut. Das erste Heft kommt am 23. Dezember desselben Jahres auf den Markt und trägt den Titel Mosaik von Hannes Hegen - Dig, Dag, Digedag auf der Jagd nach dem Golde.
Die farbigen, lustigen Abenteuer von Dig, Dag und Digedag hatten, so der Schriftsteller und Regisseur Clemens Füsers (Tote trinken keinen Karo), "eine eindeutig wissenserweiternde und pädagogische Funktion, die auch für den linientreuesten Genossen nicht zu übersehen war. Die Digedags zogen durch die Welt und die Zeit, erkundeten Flora und Fauna, erklärten technische Errungenschaften und vermittelten Wissen über andere Länder und fremde Sitten."
"Das Phänomen Mosaik von Hannes Hegen ist und bleibt erstaunlich und faszinierend zugleich", schreibt Dr. Matthias Friske, Pfarrer in der Uckermark. Obwohl oder vielleicht gerade weil Hegens Mosaik sich betont unpolitisch gab, steht die Geschichte dieses Comics in einer recht deutlichen Wechselbeziehung mit der politischen Geschichte der DDR. Die Abenteuer der Digedags bieten einen regelrechten Spiegel der Ereignisse, die um sie beziehungsweise um Hegen herum stattfanden.
Matthias Friske (Mittelalterliche Kirchen im westlichen Fläming und Vorfläming) zeichnet in Die Geschichte des Mosaik von Hannes Hegen - Eine Comic-Legende in der DDR die Wechselwirkungen anhand der Quellen chronologisch nach und legt die Entstehungszusammenhänge offen.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Geschichte des MOSAIK von Hannes Hegen
Autor:
Matthias Friske
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsdatum:
2008
Seiten:
120
Verlag:
Lukas Verlag
ISBN:
978-3-86732-034-4
BEWERTUNG
Klicken Sie auf einen Stern, um Ihre Bewertung abzugeben.
MEINUNGEN
Ihre Meinung zu diesem Buch (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)










