Berlinale BLOG

13 17/02

Letzte Chance Publikumstag

Die Bären sind vergeben. Und sogar Vic und Flo (die keinen Bären gesehen haben) dürfen nun einen Bären mit Namen "Alfred Bauer Preis" mit nach Quebec nehmen, wer hätte das gedacht?

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13 17/02

Hund, Katze, Bär

Vic und Flo haben einen Bären gesehen. Von wegen. Weder Vic noch Flo bekommen in dem frankokanadischen Wettbewerbsbeitrag mit dem vielversprechenden Titel einen Bären zu Gesicht, noch bekommt der Zuschauer einen wirklich bärenwürdigen Film zu sehen. Da gibt es ganz andere Kandidaten. Gloria oder Child's Pose etwa könnten den einen oder anderen (goldenen oder silbernen) Bären zu sehen bekommen. Von mir aus jedenfalls gerne.

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13 16/02

Zen-Berlinale oder: Die Kunst des Schlangestehens

Samstag, da kann man ja mal länger liegen bleiben. Vor allem, wenn schon neun durchsessene Berlinale-Tage in den müden Knochen stecken. Darum: der erste Film des Tages steht bei mir erst um 14:30 auf dem Programm, nicht schon um 9:00 oder gar um 8:30 (ich gehe zwar ganz gerne Vormittags ins Kino, aber nicht im schon im Morgengrauen).
Also, heute erst um 14:30. Luxus! Lebensqualität!

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13 16/02

Endzeit

Die eine Frage ist, ob man nach Hell einen weiteren deutschen Endzeit-Film braucht. Antwort: Ja, aber. Denn natürlich ist die Apokalypse, die untergegangene Menschheit, das Überleben von Einzelnen, das Bemühen um eine neue Art von Welt, von Gemeinschaft, von Menschlichkeit ein spannendes Thema. Freilich: Neues Gebiet muss man innerhalb des Genres einer zerstörten Erde schon betreten.

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13 16/02

Nobody's Daughter Haewon

Immer wieder nickt die junge Haewon (Jung Eunchae) unvermittelt ein. Mal in ihrer Wohnung, dann in einem Restaurant. Und zwischendrin erlebt sie seltsame Dinge wie beispielsweise eine Begegnung mit Jane Birkin (ja, der echten), die sie nach Paris zu sich einlädt. Und natürlich trifft sie auch Männer wie beispielsweise ihren Professor Seongjun (Lee Sunkyun), mit dem sie seit längerem eine heimliche Affäre hat.

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13 16/02

Behind the Camera

E J-yong ist so etwas wie der John Waters Südkoreas. Der notorische (manche würden sagen wahnsinnige) Regisseur wurde zum erstem Mal im Jahre 2007 international wahrgenommen, als sein Film Dasepo Naughty Girls (der damals auch auf der Berlinale lief) in seiner Heimat zum "schlechtesten Film aller Zeiten" gewählt wurde. Auch sein nächster Film The Actresses (2010) schaffte es auf die Berlinale. Ab diesem Film lachten die Zuschauer und Kollegen nicht mehr über, sondern mit E J-yong.

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13 16/02

Elle s’en va

Sie ist dann mal weg: Bettie (Catherine Deneuve), ehemalige Miss Bretagne 1969, ist 60 und mit ihrem Leben unzufrieden. Sie wohnt in ihrem Geburtshaus gemeinsam mit ihrer rüstigen Mutter, betreibt ein Restaurant und hat von den amourösen Eskapaden ihres Ex-Ehemannes genug, vor allem weil in ihrem eigenen Liebesleben nichts mehr passiert. Also steigt Bettie in ihren klapprigen Mercedes-Kombi um sich einfach nur Zigaretten zu holen und dann: fährt sie einfach weiter. Aus der ausgedehnten Zigarettenpause wird ein Roadtrip, während dessen Bettie sich nicht nur mit ihrem Versagen als Mutter und Großmutter auseinander setzt, sondern auch mit ihrer Zeit als Schönheitskönigin.

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13 15/02

Roland Klick – The Heart is a Hungy Hunter

Zwei Wochen vor den Dreharbeiten zu Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, schmiss Roland Klick hin. Er hatte die Schnauze voll von Produzent Bernd Eichinger und Eichinger hatte die Schnauze voll von ihm. Ulrich Edel drehte dann den Film zu Ende - spannend wäre es gewesen Klicks Version zu sehen.

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13 15/02

La Maison de la Radio

Die Maison de la Radio ist ein riesiger Gebäudekomplex im 16. Arondissement von Paris, in dem Radio France, Frankreichs öffentlich-rechtlicher Radiosender beherbergt ist.  Der erste Impuls zu einer "Dokumentation über einen öffentlich-rechtlichen Radiosender in Frankreich" ist wohl bei den meisten "Oh Gott, wie langweilig". Denn wie sagt ein böses Sprichwort so schön: "Beim Radio arbeiten die, die fürs Fernsehen nichts taugen".

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13 15/02

Crash Reel

Lucy Walker zeichnet sich durch zwei Dinge aus: Erstens muss sie dauernd erklären, warum sie nicht nur schön, sondern auch noch erfolgreich und kreativ ist. Zweitens macht sie zurzeit die wohl emotionalsten und innovativsten Dokumentarfilme. Und bisher liefen alle bei der Berlinale: Blindsight (2006) und Waste Land (2010) gewannen beide Publikumspreise. Letzterer wurde ebenfalls für den Oscar nominiert. Entsprechend groß sind die Erwartungen an Crash Reel natürlich gewesen. Und in den ersten dreißig Minuten scheint es, als könnte sie nicht mehr an die Intensität ihrer anderen Werke anknüpfen. Doch dann...

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